zeit flüsse

Ich höre die Stimmen der Vögel.
Sonst ist es eher ruhig in der Stadt in den letzten Tagen des alten Jahres. Wie so oft in den vergangenen Monaten gehe ich den Fluss entlang. Schon gibt es Vorstellungen, wie wir uns im Rückblick aus der Zukunft an “2020” erinnern werden. Welche Stories welcher Erzähler*innnen werden das sein? …

Walk Unafraid

Meine Tochter und ich sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und unser mitteleuropäisch-britischer culture clash bedarf des guten Ausgleichs. Doch es gibt Räume, in denen wir uns immer wiederfinden. Es sind politische Räume zu Fragen und Geschichten der Frauen und der Gerechtigkeit. Und es sind die Räume der Stories, der Songs, der Mythen.

Vom Erzählen mit dem Fluss

Ich bin Klausur-erprobt. Es entspricht meinem Wesen und ist auch eine berufliche Notwendigkeit. Einen Film zu montieren braucht oft Wochen der beinahe ausschließlichen Aufmerksamkeit, des ruhigen Gesprächs mit Bildern, Erzählungen, Text und Musik.

Was für eine Geschichte?!

Ein paar Gedanken, die ich zur Eröffnung des Symposiums “Was für eine Geschichte?! – Erzählende, therapeutische und künstlerische Handlungen einer Kultur des Erinnerns” formuliert habe.

Krise der Demokratie. Resonanz in Gemeinwesen und Politik

Hören. Antworten. Und sich dabei verändern lassen. – Das sind – auf die knappste Formel verkürzt – die drei Grundelemente der Resonanztheorie des Soziologen Hartmut Rosa. In einem jüngeren Buch hat er noch ein viertes – die Unverfügbarkeit – hinzugefügt. Zusatz: Unruhe bewahren.

Mit der Zeit im Radio

Erika Preisel vom Freien Radio Salzkammergut hat beim Workshop „Mit der Zeit. Biografische Begegnungen“ im bifeb in Strobl am Wolfgangsee das folgende Gespräch mit Veronika – einer der Teilnehmer*innen, Astrid Ranner und mir geführt.

Wir sind immer in Geschichten – Oral History und Storytelling als Resonanzräume

“Wir sind immer in Geschichten. Geschichten in Geschichten in Geschichten. Man weiß nie, wo eine endet und eine andere beginnt! In Wahrheit fließen alle ineinander. Nur in Büchern sind sie säuberlich getrennt.” – Daniel Kehlmann