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Stadtnotizen

Hier versammeln sich kurze Texte, die meist beim Streunen durch die Stadt (Graz, Wien, aber auch andere) entstehen. Mein Blick ist dabei ein eher poetischer. Mich interessieren die Orte und Atmosphären des öffentlichen Raumes, Themen und Fragen unseres guten Zusammenlebens, einer Caring Democracy (vgl. Joan Tronto, Berenice Fisher, Sabine Hark)
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Communicare

Das Archipel hat kein Zentrum, es bildet keine vereinheitlichende Synthese, sondern ein Beziehungsnetz, ein Rhizom. Archipelisch zu denken (zu sprechen, zu hören, …) bedeutet für Glissant auch ein suchendes Denken in Spuren, ein Zittern, ein Beben, das nicht beherrschend, bezwingend, nicht systematisch ist, sondern intuitiv, poetisch, brüchig, ambivalent. Nur so ein Denken könne die Komplexität unserer Welt und seine Unvorhersehbarkeit erfassen, beforschen und mitgestalten.
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Ort und Welt. Erinnerungskultur

“Wir brauchen neue dialogische Wege, um über Erinnerung nachzudenken. Wir müssen die Geschichtsschreibung globalisieren, das Gedenken pluralisieren” fordert der US-Literaturwissenschaftler und Holocaust-Forscher Michael Rothberg in seinem Buch “Multidirektionale Erinnerung - Holocaustgedenken im Zeitalter der Dekolonisierung”
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zeit flüsse

In Österreich, wie auch in Deutschland, ereigneten sich in diesen Jahren heftige, vielschichtige Brüche in den Annahmen und Traditionen der Wiederaufbaupolitik. Die Ökologiebewegung war keine der Mehrheit, aber sie setzte neue, auch kreative, Narrative, wie wir heute sagen würden, und irritierte so erfolgreich den alten gesellschaftlichen Konsens.
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Walk Unafraid

Meine Tochter und ich sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und unser mitteleuropäisch-britischer culture clash bedarf des guten Ausgleichs. Doch es gibt Räume, in denen wir uns immer wiederfinden. Es sind politische Räume zu Fragen und Geschichten der Frauen und der Gerechtigkeit. Und es sind die Räume der Stories, der Songs, der Mythen.
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Vom Erzählen mit dem Fluss

Ich bin Klausur-erprobt. Es entspricht meinem Wesen und ist auch eine berufliche Notwendigkeit. Einen Film zu montieren braucht oft Wochen der beinahe ausschließlichen Aufmerksamkeit, des ruhigen Gesprächs mit Bildern, Erzählungen, Text und Musik.
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Was für eine Geschichte?!

Ein paar Gedanken, die ich zur Eröffnung des Symposiums “Was für eine Geschichte?! – Erzählende, therapeutische und künstlerische Handlungen einer Kultur des Erinnerns” formuliert habe.
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Krise der Demokratie. Resonanz in Gemeinwesen und Politik

Hören. Antworten. Und sich dabei verändern lassen. – Das sind – auf die knappste Formel verkürzt – die drei Grundelemente der Resonanztheorie des Soziologen Hartmut Rosa. In einem jüngeren Buch hat er noch ein viertes – die Unverfügbarkeit – hinzugefügt. Zusatz: Unruhe bewahren.
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Mit der Zeit im Radio

Erika Preisel vom Freien Radio Salzkammergut hat beim Workshop "Mit der Zeit. Biografische Begegnungen" im bifeb in Strobl am Wolfgangsee das folgende Gespräch mit Veronika - einer der Teilnehmer*innen, Astrid Ranner und mir geführt.
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Wir sind immer in Geschichten – Oral History und Storytelling als Resonanzräume

Zwischen Erzähler*in und Gegenüber kann überhaupt erst eine Geschichte entstehen, die auch Sinn und Wirkung hat, die einen größeren, miteinander geteilten, Erinnerungsraum öffnet, die in beiden, Erzählender und Zuhörender, auch etwas Neues wachruft.