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Das Archipel hat kein Zentrum, es bildet keine vereinheitlichende Synthese, sondern ein Beziehungsnetz, ein Rhizom. Archipelisch zu denken (zu sprechen, zu hören, …) bedeutet für Glissant auch ein suchendes Denken in Spuren, ein Zittern, ein Beben, das nicht beherrschend, bezwingend, nicht systematisch ist, sondern intuitiv, poetisch, brüchig, ambivalent. Nur so ein Denken könne die Komplexität unserer Welt und seine Unvorhersehbarkeit erfassen, beforschen und mitgestalten.