, , , , , ,

Stadtnotizen

Hier versammeln sich kurze Texte, die meist beim Streunen durch die Stadt (Graz, Wien, aber auch andere) entstehen. Mein Blick ist dabei ein eher poetischer. Mich interessieren die Orte und Atmosphären des öffentlichen Raumes, Themen und Fragen unseres guten Zusammenlebens, einer Caring Democracy (vgl. Joan Tronto, Berenice Fisher, Sabine Hark)
, , ,

Communicare

Das Archipel hat kein Zentrum, es bildet keine vereinheitlichende Synthese, sondern ein Beziehungsnetz, ein Rhizom. Archipelisch zu denken (zu sprechen, zu hören, …) bedeutet für Glissant auch ein suchendes Denken in Spuren, ein Zittern, ein Beben, das nicht beherrschend, bezwingend, nicht systematisch ist, sondern intuitiv, poetisch, brüchig, ambivalent. Nur so ein Denken könne die Komplexität unserer Welt und seine Unvorhersehbarkeit erfassen, beforschen und mitgestalten.
, , , , , ,

Walk Unafraid

Meine Tochter und ich sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und unser mitteleuropäisch-britischer culture clash bedarf des guten Ausgleichs. Doch es gibt Räume, in denen wir uns immer wiederfinden. Es sind politische Räume zu Fragen und Geschichten der Frauen und der Gerechtigkeit. Und es sind die Räume der Stories, der Songs, der Mythen.
, , ,

Krise der Demokratie. Resonanz in Gemeinwesen und Politik

Hören. Antworten. Und sich dabei verändern lassen. – Das sind – auf die knappste Formel verkürzt – die drei Grundelemente der Resonanztheorie des Soziologen Hartmut Rosa. In einem jüngeren Buch hat er noch ein viertes – die Unverfügbarkeit – hinzugefügt. Zusatz: Unruhe bewahren.