Ort und Welt. Erinnerungskultur

“Wir brauchen neue dialogische Wege, um über Erinnerung nachzudenken. Wir müssen die Geschichtsschreibung globalisieren, das Gedenken pluralisieren” fordert der US-Literaturwissenschaftler und Holocaust-Forscher Michael Rothberg in seinem Buch “Multidirektionale Erinnerung – Holocaustgedenken im Zeitalter der Dekolonisierung”

zeit flüsse

Ich höre die Stimmen der Vögel.
Sonst ist es eher ruhig in der Stadt in den letzten Tagen des alten Jahres. Wie so oft in den vergangenen Monaten gehe ich den Fluss entlang. Schon gibt es Vorstellungen, wie wir uns im Rückblick aus der Zukunft an “2020” erinnern werden. Welche Stories welcher Erzähler*innnen werden das sein? …

Walk Unafraid

Meine Tochter und ich sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und unser mitteleuropäisch-britischer culture clash bedarf des guten Ausgleichs. Doch es gibt Räume, in denen wir uns immer wiederfinden. Es sind politische Räume zu Fragen und Geschichten der Frauen und der Gerechtigkeit. Und es sind die Räume der Stories, der Songs, der Mythen.

Vom Erzählen mit dem Fluss

Ich bin Klausur-erprobt. Es entspricht meinem Wesen und ist auch eine berufliche Notwendigkeit. Einen Film zu montieren braucht oft Wochen der beinahe ausschließlichen Aufmerksamkeit, des ruhigen Gesprächs mit Bildern, Erzählungen, Text und Musik.

Mit der Zeit im Radio

Erika Preisel vom Freien Radio Salzkammergut hat beim Workshop „Mit der Zeit. Biografische Begegnungen“ im bifeb in Strobl am Wolfgangsee das folgende Gespräch mit Veronika – einer der Teilnehmer*innen, Astrid Ranner und mir geführt.

Wir sind immer in Geschichten – Oral History und Storytelling als Resonanzräume

“Wir sind immer in Geschichten. Geschichten in Geschichten in Geschichten. Man weiß nie, wo eine endet und eine andere beginnt! In Wahrheit fließen alle ineinander. Nur in Büchern sind sie säuberlich getrennt.” – Daniel Kehlmann